Salmonellenmonitoring: Was tun bei Kategorie III?

Alle Schweinemäster im QS-System nehmen verpflichtend am Salmonellenmonitoring teil. Ziel ist es, Betriebe zu erkennen, deren Schweine häufiger Kontakt mit Salmonellen hatten. Dafür werden die Betriebe vierteljährlich in eine von drei Kategorien eingestuft – von Kategorie I (geringes Risiko) bis Kategorie III (erhöhtes Risiko).

Kategorie III – was ist jetzt zu tun?

Landet Ihr Betrieb in Kategorie III, verlangt QS mehrere Schritte:

  • den Hygienestatus des Betriebs prüfen und mit der vorgesehenen Checkliste dokumentieren
  • den betreuenden Tierarzt hinzuziehen
  • bakteriologische und epidemiologische Untersuchungen durchführen
  • gezielte Maßnahmen zur Salmonellenreduzierung umsetzen

Schneller raus aus Kategorie III

Nach umgesetzten Sanierungsmaßnahmen können Betriebe eine Ad-hoc-Kategorisierung beantragen. Voraussetzung ist, dass dokumentiert ist, welche Maßnahmen mit dem Tierarzt abgestimmt wurden. Anschließend werden neue Proben genommen.

Typische Ansatzpunkte

  • Reinigung und Desinfektion, konsequentes Rein-Raus
  • Schadnager- und Fliegenbekämpfung
  • Futter- und Tränkewasserhygiene
  • Hygieneschleuse, Stiefel- und Kleidungswechsel
  • Herkunft und Status der Ferkel

Welche Maßnahmen im Einzelfall am meisten bringen, hängt stark vom Betrieb ab. Hier zahlt sich die enge Abstimmung mit dem Hoftierarzt aus – genau dieses tierärztliche Know-how steckt hinter der Schloßberg GmbH Agrarservice.

Ihr Betrieb ist in Kategorie II oder III? Rufen Sie uns an: 0151 65683235 – oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular.

Quellen

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